Büroerffnung und 5. Geburtstag – Weiter gehts!

Das war doch eine gute 5Jahres- und Büro-Eröffnungsfeier, oder? Danke an alle, die da waren – für Glückwünsche, Geschenke, Gespräche, Musik und angenehme Atmosphäre. Es gab unter anderem eine Kiste mit der Aufschrift „Dein persönlicher Grund, >nicht< FAU-Mitglied zu sein?“, in die eben diese eingeworfen werden konnten. Die bisherigen Zettel waren schon mal ganz interessant… Ca. 60 Leute waren da, einige traten ein, viele hatten Spaß bei Musik der Band Alarm! und Auflegerei von Twistet_Liz. Wie gehts weiter?

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Feierliche Büro-Eröffnung! Einladung

(English below) Werte Freund_innen,

wir möchten euch verkünden: Es gibt ab sofort ein FAU-Büro!
Wie und wann es genau geöffnet haben wird, muss sich noch klären. Jedoch möchten wir es gern bereits feierlich eröffnen – am liebsten natürlich mit euch, die ihr es sicher auch mal brauchen werdet. Das neue Büro befindet sich im Seminarhaus im Garten des selbstverwalteten Hausprojekts ‘Mangelwirtschaft’ (Overbeckstr.26). Wir bedanken uns auch an dieser Stelle herzlich dafür, dass wir diesen Raum nutzen können. Feierliche Büro-Eröffnung! Einladung weiterlesen

Wen stört’s? Art FaiL Köln – Antisemitismus bleibt weitgehend unkommentiert. (PM und Aufruf)

Hakenkreuz und Davidstern gehen in der Arbeit des Künstlers Juraj Kralik auf der Art.Fair Köln nahtlos ineinander über. Was historisch sowie politisch inakzeptabel ist, wird in der Kunstwelt weitgehend kommentarlos toleriert. Kulturschaffende in anarchistischer Gewerkschaft rufen zu direkter Kritik auf Wen stört’s? Art FaiL Köln – Antisemitismus bleibt weitgehend unkommentiert. (PM und Aufruf) weiterlesen

Prozess zum Pegida-Geburtstag / Solidarität mit Alex E. / Kundgebung Montag 16Uhr Amtsgericht

Am Montag, dem 17.10. steht unser Genosse und Mitstreiter Alex E. vor Gericht. Er soll die bereits beschädigte Sirene eines Polizeifahrzeugs abgerissen und sie über den Wagen geworfen haben -> Sachbeschädigung. Aus der Tatsache, dass sich hinter dem Fahrzeug ein Korridor für abziehende Pegidist_innen befand, wird geschlussfolgert, dass der Wurf diese verletzen sollte -> versuchte gefährliche Körperverletzung. Was wir davon halten, erfahrt ihr in der Pressemitteilung unserer AG Antifaschistische Aktionen
oder auch auf unserer Kundgebung 16 Uhr am Amtsgericht, Roßbachstraße 6. Prozess zum Pegida-Geburtstag / Solidarität mit Alex E. / Kundgebung Montag 16Uhr Amtsgericht weiterlesen

„Vor’m Sozialamt müsst ihr das machen!“ – subjektiver Bericht und Gedanken zur „proletarian parade“

Was soll das denn sein, eine Prolet_innen-Parade? Das haben sich sicher einige Leser_innen des Aufrufs zu unserer Demonstration am Freitag, dem 16.09. gefragt. Wir sind auch noch dabei, es herauszufinden.

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Kritische Nachbetrachtung der Demo zur Erinnerung an rechte Ausschreitungen in Heidenau

oder: Vom schwarzen Blöckchen im „Drecksnest“

Am 21. August 2016 beteiligten sich viele Mitglieder der FAU Dresden zusammen mit Mitgliedern anderer syndikalistischer Organisationen in Sachsen an der Demonstration, die an die Pogrome in Heidenau vor einem Jahr erinnern sollte. Auf der Demonstration führte eine Reihe von Vorkommnissen zu großem Unmut in unseren Bezugsgruppen. Dies machte ein Einzelmitglied bereits vor Ort in aller Kürze deutlich. Wir wollen unsere Kritik hier ausführlicher, abgestimmter und fundierter an einigen Mitdemonstrant_innen aber auch an der taktischen Ausrichtung solcher Demonstrationen insgesamt üben. Eingangs möchten wir noch einmal betonen, dass es auch viel Positives an der Demonstration zu bemerken gab. Auch möchten wir uns uns hier noch einmal für die Arbeit des Vorbereitungsteams, bei den anderen Gruppen mit ihren sehr guten Redebeiträgen und bei der sehr sachlichen und eingängigen Moderation bedanken. Kritische Nachbetrachtung der Demo zur Erinnerung an rechte Ausschreitungen in Heidenau weiterlesen

Demo-Aufruf: „proletarian parade“

proletarian parade
Anarchie ist machbar – in Schule, Betrieb und Nachbarschaft

english version below

Eine befreite Gesellschaft ohne Staat, Patriarchat und Kapitalismus ist möglich. Wir können Verhältnisse schaffen, in denen wir nicht herrschen oder beherrscht werden müssen, sondern in denen wir leben können. Auch wenn die hässlichen Realitäten uns oft ohnmächtig fühlen lassen – wir sind es nicht! Demo-Aufruf: „proletarian parade“ weiterlesen

FAU beteiligt sich an Besetzung der Wir-AG

Symbolbild

Solidaritätsaktion für Refugee-Unterstützer_innen in Griechenland

Heute um 16:30 Uhr besetzten ca. 25 Aktivist_innen das Abgeordnetenbüro der Bundestagsabgeordneten Katja Kipping (Die Linke). Die Basisgewerkschaft FAU beteiligt sich an der Aktion zu der stündlich Unterstützer_innen hinzu stoßen. Der Protest richtet sich gegen die Schwesterpartei Syriza in Griechenland und gegen die Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht.

Nach der gestrigen Räumung von drei Hausbesetzungen in Griechenland, die vor allem der Unterstützung geflüchteter Kolleg_innen dienten, besetzten Anarchist_innen in Thessaloniki die Parteizentrale der verantwortlichen Partei Syriza. Das Internationalistische Zentrum Dresden berichtete über den Fall und rief zu Solidaritätsaktionen auf. Dieser Aufforderung schlossen sich Gewerkschaftsmitglieder, Anarchist_innen und Antiautoritäre an und besetzten die Wir-AG.

Die Besetzer_innen fordern Syriza u.a. zur Rücknahme aller Maßnahmen, zur Freilassung der Geflüchteten und Unterstützer_innen und zur Erstattung des entstandenen Schadens auf. Die Linke wird aufgefordert ihre Kontakte zu nutzen und Druck auszuüben. Daneben kritisiert die FAU Dresden auch entschieden Sahra Wagenknecht, die rethorisch immer wieder in den Gewässern der AfD fischt, ohne dass dies in der Partei wirkliche Konsequenzen hätte.

Christina Schwarz (34), Sprecherin der FAU Dresden: „Verbesserungen die Not und Armut aller Menschen wirklich lindern, sind innerhalb kapitalistischer Wirtschaft nur sehr begrenzt möglich, da diese Wohlstand nur auf dem Rücken von Verlierer_innen produziert. Parteien wie die Linke und Syriza leugnen diesen Umstand und regieren deshalb im wesentlichen wie alle anderen Parteien auch. Wirkliche Veränderungen können nur als Selbstverwaltung von unten kommen. Das beste was linke Parteien heute leisten könnten wäre ihre Begrenztheit zuzugeben und als starke Opposition Selbstverwaltungsstrukturen wie besetzten Häusern den Rücken zu stärken. Aktuell werden genau diese Strukturen jedoch von Parteien sabotiert und zerstört, während mit parlamentarischem Linkspopulismus falsche Hoffnungen geschöpft, die Menschen nach der Wahl enttäuscht zurücklässt und in die Entpolitisierung oder das rechte Lager treibt.“

Referenzartikel:

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1020103.griechische-polizei-raeumt-von-fluechtlingen-besetzte-haeuser.html

https://linksunten.indymedia.org/de/node/186038

Neues Banner und 6. Meet&Greet der Branche Kunst und Kultur

kreativ = aus Scheiße genial Gold machen

kompetent, besser: können

flexibel = sich biegen müssen

reflektiert, und dann: handeln!

innovativ = //: immer wieder neu ://

engagiert = 1. freiwillig mehr machen als bezahlt 2. Ich bin ~ für eine emanzipatorische Sache.

koordiniert = Arme und Beine unabhängig voneinander bewegen ohne durchzudrehen

risikobereit = klingt nach Stärke, ist aber die Hülle für den Einsatz der eigenen Existenz

ortsspezifisch = s. Banner, Pfotenhauerstraße 81/83

performativ = die Kraft etwas zu behaupten, mit der Gefahr an den Fakten zu scheitern.

verorten = 1. ungefragt eine Zugschreibung bekommen 2. sich ein Geländer bauen

Intervention = ein Reingehängtes, Eingeklinktes, Stachliges,hoffentlich wühlt es.

Konzept = 1. die Übersicht behalten oder 2. im Förderantrag vorgeben sie zu haben

reproduzieren = (mit Hingabe) das was da war nochmal machen

Projekt = planen, durchführen, abrechnen; Was war davor, was kommt danach?

talentiert = ein göttlicher Auftrag, später (hoffentlich) entdeckt und an die Persönlichkeit angeheftet (du kommst ins Fernsehen)

ungezwungen = gezwungen werden, keinen Zwang zu haben

Hiermit sei auch eingeladen zum 6. Meet&Greet
12.07.2016, 16 Uhr, Raum 109, Brühl’sche Terrasse.

Mit Freischaffenden, Kulturarbeiter_innen, Künstler_innen, Musiker_innen, Grafiker_innen und anderen Interessierten wollen wir ins Gespräch kommen:

Wie kann ein anderes Arbeiten jenseits von Prekarität und Konkurrenzverhältnissen aussehen? Wie können wir in Zeiten, in denen das klassische Angestelltenverhältnis Geschichte ist und von Tarifverträgen nicht einmal gesprochen wird, darüber nachdenken? Wie könnte eine der „Branche“ angepasste Gewerkschaftsarbeit aussehen? Was gibt es bereits an bestehenden Strukturen? Was bedeutet Selbstorganisation für uns?

Es wäre besser, gemeinsam weiter zu machen!